Cover-Idee: J. Kemmerer
Auftritt in Vichy. Fotograf: Adeline Coste

Ein Abend voller Freude und Symbole

Auf eine 50-jährige Freundschaft können Clermont-Ferrand und Regenburg mittlerweile zurückschauen. Um diesen Anlass gebührend zu feiern, machte sich Anfang Oktober nicht nur eine Delegation des Stadtrates auf den Weg in die Auvergne. Auch die Chorphilharmonie Regensburg scheute die lange Anreise nicht. Schon die ersten drei Sätze von Beethovens 9. Sinfonie unter dem feurigen Dirigat des Spaniers Roberto Forés Veses und des „L´Orchestre national d´Auvergne“ begeisterten die Regensburger Stadträte gleichermaßen wie die französischen Gäste im Publikum. Weiterlesen...


Herbstkonzert 2019

Die Chorphilharmonie Regensburg gestaltet am 19.10.2019, 19:30 in der Statdpfarrkirche in Kelheim sowie am 20.10.2019, 17.00 Uhr in der Herz-Jesu Kirche in Regensburg ein großes Konzert mit drei Werken von
Wolfgang Amadeus Mozart.
Karten sind ab sofort hier auf der Website sowie in den Touristinformationen in Kelheim und Regensburg erhältlich!

Requiem, KV 626

Mozarts "Requiem" ist ein Kaleidoskop unterschiedlicher Stimmungen: Im Angesicht des Todes findet man hier Passagen voller Trauer, Wut, Hoffnung, Angst und Trost. E. T. A. Hoffmann hat die Bedeutung des vielleicht berühmtesten Torsos der Musikgeschichte früh erkannt: »Mozart hat in einem einzigen Kirchenwerke sein Inneres aufgeschlossen, und wer wird nicht von der glühendsten Andacht, von der heiligsten Verzückung ergriffen, die daraus hervorstrahlt? Sein Requiem ist wohl das Höchste, was die neueste Kunst für den kirchlichen Cultus aufzuweisen hat.«

Klavierkonzert Nr. 23, KV 488

Kurz vor der Uraufführung von „Figaros Hochzeit“ im Jahr 1786 schrieb Mozart in Wien unter anderem das Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur. Die Noten schienen fast mühelos aus ihm herauszusprudeln. Gleich im 1. Satz verblüfft er mit einer fast liedhaften Melodik. Das Adagio mit seiner zarten, melancholischen Innigkeit drückt eine nach innen gekehrte, stille Traurigkeit aus. Im groß dimensionierten Rondo spielt Mozart virtuos mit wechselnden Tongeschlechtern. Die Pianistin am 19. und 20. Oktober ist Polina Danilowa.

Venite Populi, KV 248a/ 260

1776 schrieb Mozart seine doppelchörige Motette „Venite populi, venite“. Nur ein weiteres Mal, in seiner Großen Messe in c-Moll, wendet Mozart diese Technik an. Aber auch dieses frühe Werk zeigt, wie groß seine Möglichkeiten waren.